Vergrößernde Sehhilfen
Viele Erkrankungen der Augen führen zu einer Verminderung der Sehschärfe (Visusabfall). Hauptursachen sind Erkrankungen der Netzhaut, wie z. B. Makuladegeneration.

Vergrößernde Sehhilfen haben die Aufgabe, den Visusabfall durch Vergrößerung der Netzhautbilder zu kompensieren. Um beispielsweise eine Zeitung lesen zu können, braucht der Mensch ein 50 %iges Restsehvermögen. Mit einer Sehschärfe von mindestens 10 % erreicht man, dass sich der Kunde zumindest wieder alleine im Freien und ohne fremde Hilfe am Tage in bekannter Umgebung orientieren kann.
Also werden sehbehinderte Menschen mit entsprechenden optischen oder elektronischen Hilfsmitteln in die Lage versetzt, als hätten sie das erforderliche Restsehvermögen.
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